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April 2005

Scripting Media Types

Die Scriptsprache JavaScript hat sich seit langen Jahren fest etabliert, wenn es um die Realisierung vor allem von interaktiven Web-Auftritten geht.
Erfinder der Scriptsprache JavaScript war die Browser-Firma Netscape Communications. Die Kernkomponenten dieser Scriptsprache sind wegen des hohen Interesses an dieser Technologie bald nach Veröffentlichung schon vor Jahren bei der ECMA und bei der ISO als Industriestandard ECMAScript festgelegt worden. Aktuell ist die Version ECMAScript 262, Revision 3.

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Fortsetzung Scripting Media Types

20:52 UTC+01:00

Der Internet Explorer und Web-Standards

Der Riese regt sich...

Im Februar machte Microsofts Chef-Architekt Bill Gates zwei Ankündigungen, welche wichtig sein könnten in bezug auf das World Wide Web. Mantragleich hat er größere Interoperabilität mit Software anderer Hersteller zugesichert; desweiteren hat er den Internet Explorer in der Version 7 angekündigt (siehe Bill Gates- Internet Explorer 7 soll mehr Sicherheit bringen und Details über Internet Explorer 7 enthüllt).

Der weltweite Erfolg des Firefox-Browsers (dem jüngsten Spross der Mozilla-Familie) und auch steigende Nutzerzahlen des Web-Browsers aus dem Hause Opera scheinen dem bisher schlafenden Riesen Microsoft langsam die Augen zu öffnen: es gibt inzwischen leistungsfähigere Konkurrenz zu Microsofts Web-Browser. Dieser fristet seit dem Jahre 2001 ein stilles Dasein, nenneswerte Weiterentwicklungen bleiben ihm bisher versagt, hin und wieder erfährt er im Rahmen einer der bekannten Patch-Orgien und Service-Packs diverse und teilweise fragwürdige Sicherheits-Updates. Mehr nicht.

Nicht nur wegen seiner teilweise konzeptionell bedingten Sicherheitsmängel ist der Internet Explorer berechtigt und zunehmend in die Kritik geraten. Auch bezügl. aktueller und auch kommender Web-Standards ist der Web-Browser aus dem Hause Microsoft inzwischen sehr schlecht aufgestellt. Seit 2001 ist an seinen Fähigkeiten zur zeitgemäßen Darstellung von Webinhalten nichts mehr geändert worden – ein Zeitraum, der eine halbe Ewigkeit im schnellen World Wide Web ist.

Moderne Webseiten, welche aktuellen Web-Standards genügen und mit jedem anderen Konkurrenz-Browser größtenteils mühelos zu schaffen sind, lassen sich mit dem Internet Explorer nicht zuverlässig darstellen. Die Entwicklung im World Wide Web schreitet mit großen Schritten voran, Browser-Hersteller wie Mozilla, Opera und Apple machen ihre Hausaufgaben im Großen und Ganzen gut und setzen diese Entwicklungen in ihren Produkten mehr oder weniger vorbildhaft um.
Etablierte Standards wie z.B. HTML 4.01, XHTML und (das mittlerweise 7 Jahre alte) CSS2 sind für aktuelle Web-Browser größtenteils kein Problem, aber auch kurz bevorstehende Technologien wie CSS3 oder auch XForms werden derzeit z.B. von Mozillas Browsern in Teilen schon umgesetzt. Der Internet Explorer dagegen patzt hier auf der ganzen Linie: seit Jahren etablierte Standards wie HTML4 und CSS2 setzt er nur unzureichend oder abweichend vom veröffentlichten Standard gar falsch um, verschiedentlich notwenige MIME-Typen zur Erkennung von Dokumenttypen (z.B. application/xhtml+xml für echte XHTML-Dokumente) kennt er nicht. An herannahende Web-Standards wie XHTML2, CSS3 und XForms wagt man in diesem Zusammenhang nicht denken.
Kurz: der Internet Explorer ist auf seinem technischen Stand von 2001 stehengeblieben, ist für alle Nutzer im Grunde ein hemmendes Ärgernis geworden. Sicherheitskritisch betrachtet und auch was das sonstige Können angeht. Immer mehr Nutzer merken das und schwenken begeistert zu besseren Alternative wie Mozilla Firefox oder Opera. Sogar einzelne Microsoft-Manager haben sich in manchem Interview der vergangenen Monate recht positiv zu Mozillas Firefox Browser geäußert.

Lesenswerte Artikel wie z.B How Microsoft can support CSS2 without breaking the Web oder auch Unbreaking the web beschäftigen sich mit der Frage, was Microsoft tun kann, um den Internet Explorer wieder fit zu machen für die aktuelle Gegenwart und die nahe Zukunft.

Der Druck auf Microsoft, etwas zu tun, wächst. Das Entwickler-Team rund um den Internet Explorer ist von Microsoft im Jahre 2001 aufgelöst worden (zufälligerweise genau in dem Jahr, als der größte Konkurrent Netscape erfolgreich niedergezwungen worden ist). Kurz vor der beachtenswerten Ankündigung Bill Gates' über eine neue Version des hauseigenen Browsers machten Anfang des Jahres 2005 Mitteilungen die Runde, dass Microsoft wieder ein Entwickler-Team für den Internet Explorer zusammenstelle. Seitdem häufen sich aus dieser Ecke zaghafte Erkundungsversuche, herauszubekommen was die Nutzer am Internet Explorer vermissen bzw. verbessert wissen möchten.

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07:27 UTC+01:00

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