StartHilfeGlossar

Inhalt

  1. CSS | 1.0 | 2.0 | 3.0
  2. HTML | 1.0 | 2.0 | 3.2 | 4.0 | 4.01
  3. XHTML™ | 1.0 | 1.1 | 2.0 | Basic
  4. XML
  5. XSLT, XSL-FO
  6. Logo IETFInternet Engineering Task Force (IETF)
  7. Logo W3CWorld Wide Web Consortium (W3C)
XML

XML (Extensible Markup Language) wurde erdacht als ein Mittel, die Stärke und Flexibilität von SGML ohne das meiste ihrer Komplexität zu erhalten.
Die Spezifikation von Extensible Markup Language (XML) 1.0 (third edition) [REC-XML] ist auf den Seiten des W3-Konsortiums verfügbar.

Während XML diese nützlichen Merkmale bewahrt, entfernt sie viele der komplexeren Merkmale von SGML, die die Erstellung und Gestaltung geeigneter Software sowohl schwierig als auch teuer machen.

Mit Hilfe von XML können eigene, neue Sprachen »erfunden« werden – im Unterschied zu HTML. Aktuelle Software-Produkte machen immer mehr von diesen Möglichkeiten Gebrauch, um größtmögliche Flexibilität zu erreichen. XML selbst ist wie HTML eine logische Sprache. Mit XML werden Auszeichnungs-Elemente und deren grundsätzliche Eigenschaften definiert. Es kann nicht angegeben werden, wie eine interpretierende Software ein solches Element darstellen soll. Dazu gibt es, genau wie bei HTML, eine ergänzende Style-Sheet-Sprache. Diese Sprache heißt XSL (XML Style Language). XSL ist nicht so einfach wie die Cascading Style Sheets (CSS), dafür aber noch leistungsfähiger.

Für normales Web-Design ist XML relativ uninteressant weil zu komplex. HTML (bzw. seine Weiterentwicklungen) und CSS sind dafür längst zu leistungsfähig und angesichts ihrer Verbreitung kaum noch zu verdrängen. Aber im professionellen Bereich gibt es genügend Fälle, in denen XML eine bessere Wahl darstellt als HTML. Dazu gehören beispielsweise große Dokumentationsprojekte, große Werkeditionen oder Lexikonprojekte. Auch im Bereich der Datenbanken könnte XML eine interessante moderne Alternative zu herkömmlichen Formaten wie etwa dem dBase-Format werden.

HTML, so zeichnet sich dabei ab, wird die Brot-und-Butter-Sprache für alle einfachen, unabhängigen Dokumente und Hypertext-Projekte sein. XML wird immer mehr die Sprache für den speziellen Bedarf und für zusammenhängende Projekte werden. So kann XML beispielsweise besser als HTML dazu beitragen, in großen Firmen oder Organisationen das hauseigene Corporate Design konsequenter einzuhalten, weil sich mittels XML eine eigene »Corporate-Language« definieren läßt.

XML-Dokumente können nur mit XML-fähigen Benutzeragenten (z.B. Web-Browsern) gelesen werden.

Links & Literatur

[REC-XML]
Extensible Markup Language (XML) 1.0 (third edition)
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