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  1. CSS | 1.0 | 2.0 | 3.0
  2. HTML | 1.0 | 2.0 | 3.2 | 4.0 | 4.01
  3. XHTML™ | 1.0 | 1.1 | 2.0 | Basic
  4. XML
  5. XSLT, XSL-FO
  6. Logo IETFInternet Engineering Task Force (IETF)
  7. Logo W3CWorld Wide Web Consortium (W3C)
Logo W3CWorld Wide Web Consortium (W3C)

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Industrie-Konsortium, das gemeinsam vom MIT Laboratory for Computer Science (MIT [MIT]) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM [ERCIM]) in Frankreich und der Keio-Universität [KEIO] in Japan geführt wird. Über die Einstiegsseite des W3-Konsortiums [W3C] können alle Aktivitäten der Organisation mitverfolgt werden. Mittlerweile gibt es auch ein Deutsch-Österreichisches Büro des W3-Konsortiums [W3CDE], das in deutscher Sprache über die Arbeit des W3-Konsortiums informiert. Das Deutsch-Österreichische Büro des W3-Konsortiums wird vom Fraunhofer Institut für Medienkommunikation (IMK) [IMK] betrieben, das im Jahre 2001 mit einem anderen Institut der Fraunhofer-Gesellschaft, dem GMD – Forschungszentrum Informationstechnik GmbH (GMD) [GMD] fusioniert ist.

Für alle, die sich professionell mit dem Internet und mit Web-Design beschäftigen, sind regelmäßige Besuche auf den Web-Seiten des W3-Konsortiums mittlerweile Pflicht, zumindest sollte es für sie eine gut gepflegte Selbstverständlichkeit sein.

Das W3-Konsortium mit World Wide Web-Erfinder (und aus diesem Grunde seit kurzem Ritterkreuzträger am engl. Hofe) Sir Tim Berners-Lee als oberstem Chef ist trotz des hohen Durchdringungsgrad von Microsofts Software der mächtigste Faktor für die Weiterentwicklung des Web geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil es nicht gegen die Marktinteressen der Software-Firmen gerichtet ist, sondern seine Mitglieder zu großen Teilen aus eben diesen betroffenen Software-Firmen rekrutiert, darunter sind die einflußreichsten und größten IT-Firmen der Welt. Auch Microsoft ist ständiges Mitglied im W3C und ist an verschiedenen Ausarbeitungen von Standards beteiligt. Gegenwärtig sind mehr als 500 Organisationen Mitglieder des Konsortiums:

  • World Wide Web Consortium (W3C) Members [W3C-MEMBERS]
  • World Wide Web Consortium (W3C) Deutsche und österreichische Mitglieder [W3CDE-MEMBERS]

Ende 1994 traf ein erstes Beratungs-Kommittee zusammen, um die Grundlagen für eine Institution zu schaffen, die sich um die technischen Grundlagen und Standards im Web kümmern sollte. Das CERN, der damalige Arbeitgeber Berner-Lees, war mit dieser Aufgabe, die nicht seinem eigentlichen Beschäftigungsgegenstand entsprach, einfach überfordert.

Im Sommer 1995 traten namhafte Firmen dem W3-Konsortium bei. Gleichzeitig eröffnete die europäische Präsenz des Konsortiums ihre Pforten. Mitglieder des W3-Konsortiums sind Firmen oder Organisationen, keine Einzelpersonen. Sie unterschreiben einen 3-Jahres-Vertrag und zahlen Mitgliederbeiträge, aus denen sich das Gremium finanziert. Als Gegenleistung erhalten sie Zugang zu nichtöffentlichen Informationen und können an der Entwicklung der vom W3C betreuten Standards wie HTML, CSS, XML usw. mitwirken.

Das Konsortium bietet folgende Dienstleistungen: Informationen über das World Wide Web für Entwickler und Benutzer sowie verschiedene prototypische und Musteranwendungen, um den Einsatz der neuen Technik zu demonstrieren. Das W3-Konsortium macht Vorschläge zu Sprachstandards im World Wide Web und veröffentlicht die verabschiedeten Sprachstandards in Form von Spezifikationen. Bis die Spezifikationen endgültig sind, sind es Vorschläge, sog. Working Drafts.

Beim Entwickeln von Standards besteht die Ausarbeitung im Erstellen und Publizieren von technischer Referenz-Dokumentation zu dem betreffenden Standard.

Die Arbeit des W3-Konsortiums unterteilt sich in so genannte Aktivitäten (Activities). Es gibt mehrere Dutzend solcher Aktivitäten. So gibt es Aktivitäten für HTML, XML, CSS usw. Für jede der Aktivitäten gibt es Arbeitsgruppen (Working Groups) und Interessengruppen (Interest Groups). Während die Interessengruppen eher einflussnehmenden Charakter haben, befassen sich die Arbeitsgruppen mit der eigentlichen Ausarbeitung der Inhalte. Beide Gruppenarten setzen sich aus Mitgliedern des W3C zusammen. In den Arbeitsgruppen sitzen also auch viele Vertreter von Software-Herstellern. Das unabhängige Kern-Team des W3-Konsortiums überwacht die Aktivitäten.

Links & Literatur

[W3C]
World Wide Web Consortium (W3C)
[MIT]
Massachusetts Institute of Technology (MIT), USA
[ERCIM]
European Research Consortium for Informatics and Mathematics, France
[KEIO]
Keio-University, Japan
[W3CDE]
W3-Konsortium, Deutsch-Österreichisches Büro
[IMK]
Fraunhofer Institut für Medienkommunikation (IMK)
[GMD]
GMD – Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
[W3C-MEMBERS]
World Wide Web Consortium (W3C) Members
[W3CDE-MEMBERS]
World Wide Web Consortium (W3C) Deutsche und österreichische Mitglieder
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